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Weitwanderweg

73 Sardona-Welterbe-Weg (6 Etappen)

· 1 Bewertung · Weitwanderweg · Ostschweiz/Liechtenstein
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Graubünden Ferien - normierte Touren Explorers Choice 
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    Foto: Antonella Klee, Graubünden Ferien - normierte Touren
  • Talalpsee am Kerenzerberg
    / Talalpsee am Kerenzerberg
    Foto: Ralph Triet , Graubünden Ferien - normierte Touren
  • Murgsee im Heidiland
    / Murgsee im Heidiland
    Foto: Ralph Triet , Graubünden Ferien - normierte Touren
  • Weisstannental im Heidiland
    / Weisstannental im Heidiland
    Foto: Ralph Triet , Graubünden Ferien - normierte Touren
  • Tschinglenschlucht bei Elm
    / Tschinglenschlucht bei Elm
    Foto: Ralph Triet , Graubünden Ferien - normierte Touren
  • Tschingerhörner mit Martinsloch
    / Tschingerhörner mit Martinsloch
    Foto: Ralph Triet , Graubünden Ferien - normierte Touren
  • / Unterer Segnesboden mit Tschingelhörnern
    Foto: Ralph Triet , Graubünden Ferien - normierte Touren
  • / Wissmeilenpass am Flumserberg
    Foto: Ralph Triet , Graubünden Ferien - normierte Touren
500 1000 1500 2000 2500 3000 m km 10 20 30 40 50 60 70 80 90

Auf dem Sardona-Welterbe-Weg erlebt man das UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona hautnah. Nirgends auf der Welt sind die Phänomene der Gebirgsbildung besser sichtbar als im Grenzgebiet der Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden. Anspruchsvolle, 84 km lange Mehrtagestour, die auch in Etappen absolviert werden kann.

mittel
99 km
44:55 h
7900 hm
7500 hm

Die Tektonikarena Sardona wurde ins UNESCO-Welterbe aufgenommen, weil in diesem Gebiet die Prozesse der Gebirgsbildung weltweit am deutlichsten sichtbar sind. Zentrales Element ist die Glarner Hauptüberschiebung, eine schnurgerade, magische Linie, die über viele Kilometer beobachtet werden kann: entlang dieser Linie sind alte Gesteine über 35 Kilometer auf jüngere geschoben worden.

«Wind und Wetter» nagen seit Jahrtausenden an den Gesteinen: so entstanden Gletscherschliffe, Moränen, Seen, Schotter- und Schwemmebenen und Gehängeschutthalden, deren Strukturen in den weitgehend unberührten Landschaften noch sehr schön erhalten sind. Die hohe Dichte an Trockenwiesen, Moorlandschaften, Schwemmebenen, Jagdbanngebieten und Geotopen von nationaler Bedeutung bilden einenwertvollen Lebensraum, in den die Steinböcke nach deren Ausrottung in der Schweiz 1911 erstmals wieder ausgesetzt wurden. In den Gebirgsdörfern sind noch viele Siedlungsspuren der Walser erkennbar.

Der Sardona-Welterbe-Weg kann auch etappenweise begangen werden. Für die geologisch Interessierten gibt es eine Begleitbroschüre mit geologischen und naturkundlichen Informationen (www.geopark.ch).

Die Etappen entdecken:

  • Etappe 1: Filzbach – Murgsee: Der erste Teil der Etappe verläuft auf dem GeoPhänomene-Weg mit Infotafeln über geologische Erscheinungen. Zu den Highlights gehören die Helllochdoline, der Abschnitt des Wanderweges am Fuss des imposanten Mürschenstockes sowie die kristallklaren Bergseen.
  • Etappe 2: Murgsee – Spitzmeilenhütte: Sie führt aus der gletschergeprägten Murgseenlandschaft über die grasbewachsenen Sonnenhänge im glarnerischen Mülibachtal zur Spitzmeilenhütte SAC mit herrlichem Panorama auf die imposanten Churfirsten und die Alvier-Gruppe.
  • Etappe 3: Spitzmeilenhütte – Weisstannen: Diese anstrengende Etappe führt durch die farbenfrohe Gebirgslandschaft der Hochebene von Fans hinunter nach Weisstannen. Von verschiedenen Aussichtspunkten hat man herrliche Einblicke in die vielfältige Landschaft. Besonders faszinierend ist der Blick über das Chammseeli auf die umliegenden Berggipfel.
  • Etappe 4: Weisstannen – Sardonahütte: Von der früheren Walsersiedlung Weisstannen führt die heutige Etappe durch das wilde Lavtinatal zur eindrücklichen Wasserfallarena bei Batöni. Hier folgt der anstrengende Aufstieg zum Heidelpass. Von hier bis zum Etappenziel hat man immer wieder eindrückliche Ausblicke auf die Glarner Hauptüberschiebung unterhalb von Ringelspitz und Piz Sardona.
  • Etappe 5: Sardonahütte – Elm: Sie führt durch unberührte Gebirgslandschaften zum Foopass, begleitet von der Glarner Hauptüberschiebung am Foostock und Piz Sardona. Mit dem herrlichen Glarner Panorama vor Augen erfolgt der Abstieg nach Elm.
  • Etappe 6: Elm – Flims: Nach dem Wakkerpreis-Dorf Elm faszinieren bei dieser Etappe über den Pass dil Segnas die nahen Tschingelhörner mit dem Martinsloch. Beim Abstieg nach Flims wird nach der Schwemm- und Moorlandschaft Segnesboden die Landschaft zunehmend geprägt vom Flimser Bergsturz – dem grössten Bergsturz der Alpen.


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Touren-Highlights:

  • Etappe 1: Hellloch-Doline, Fischen am Murgsee
  • Etappe 2: Baden im Madseeli bei der Spitzmeilenhütte;
    www.spitzmeilenhuette.ch
  • Etappe 3: Weisstannen mit dem Ortsmuseum "Alte Post"
  • Etappe 4: Wasserfallarena "Batöni", Weisstannen, Wildsichtung möglich (Steinböcke, Bartgeier)
  • Etappe 5: Tschingelhörner mit Martinsloch, das Besucherzentrum Glarnerland in Elm: 
    http://besucherzentren.unesco-sardona.ch/Besucherzentrum-GL.210.0.html
  • Etappe 6: Segnespass und Segnesebene

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2615 m
Tiefster Punkt
713 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

3. Etappe: Der Abstieg via Madfurggl ist nur trittsicheren und schwindelfreien Berggängern zu empfehlen. Nicht schwindelfreie Personen steigen bei der Fansfurggla ins Weisstannental ab.

Weitere Infos und Links

Videoportrait:

Zum Welterbe Sardona - Film

Kontakt:

IG UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona:
www.unesco-sardona.ch

 

weiterführende Links: 

Etappe 1:

Etappe 2:

Etappe 3:

Etappe 4:

Etappe 5:

Etappe 6:

Start

Filzbach (713 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.120625, 9.128628
UTM
32T 509756 5218576

Ziel

Flims

Wegbeschreibung

Etappen: 

1. Etappe: Habergschwänd – Talalpsee – Spaneggsee –  Mürtschenfurggel – Murgseefurggel – Murgseen.
  
2. Etappe: Murgseehütte – Widersteiner Furggel – Mülibachtal – Wissmilenpass – Madseeli – Spitzmeilenhütte.

3. Etappe: Spitzmeilenhütte – Schönbüelfurggel – Fansfurggla – Lauifurggla – Madfurggl – Weisstannen.

4. Etappe: Weisstannen – Unterlavtina – Heidelpass – Platten¬seeli – Heubützlipass – Sardonahütte.

5. Etappe: Sardonahütte – Heubützlipass – Muotatalsattel – Foo-pass – Elm.

6. Etappe: Elm – Tschinglen-Alp – Segnespass – Segnes Sut – Segneshütte – Flims

Öffentliche Verkehrsmittel

Start: Zug bis Ziegelbrücke, Bus bis Haltestelle Filzbach SFH, www.sbb.ch
Bergbahnen Kerenzerberg: www.kerenzerbergbahn.ch

Ziel: Flims GR, Haltestelle Flims Dorf Bergbahnen, www.sbb.ch,
Bergbahnen Flims: www.flims.com/de/bergbahnen/anlagen/


Weiterführende öff. Verkehrsmittel ab Etappenzielen:

Anfahrt

Start: Von Zürich: Autobahnausfahrt Glarnerland – Näfels – Mollis – Filzbach, von Chur: Autobahnausfahrt Kerenzerberg – Mühlehorn – Obstalden – Filzbach.

Ziel: Ab Flims Richtung Chur und in alle Richtungen weiter.

Parken

Öffentliche, z.T. kostenpflichtige Parkmöglichkeiten am Start- und Zielpunkt vorhanden.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


Fragen & Antworten

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Bewertungen

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
99 km
Dauer
44:55 h
Aufstieg
7900 hm
Abstieg
7500 hm
Etappentour aussichtsreich geologische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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