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Von St. Antönien über die Chleibach-Hängebrücke nach Schiers

Wanderrouten · Graubünden · geöffnet
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  • Hochmoor auf Aschüel
    / Hochmoor auf Aschüel
    Foto: Daniela Göpfert, Ursula Brem (www.wandersite.ch)
  • Das Walserdorf St. Antönien
    / Das Walserdorf St. Antönien
    Foto: Daniela Göpfert, Ursula Brem (www.wandersite.ch)
  • Hängebrücke Chleibach
    / Hängebrücke Chleibach
    Foto: Daniela Göpfert, Ursula Brem (www.wandersite.ch)
  • Das Schraubachtal
    / Das Schraubachtal
    Foto: Daniela Göpfert, Ursula Brem (www.wandersite.ch)
  • Super gemütlicher Picknickplatz bei der Chalchofenhütte
    / Super gemütlicher Picknickplatz bei der Chalchofenhütte
    Foto: Daniela Göpfert, Ursula Brem (www.wandersite.ch)
Karte / Von St. Antönien über die Chleibach-Hängebrücke nach Schiers
600 900 1200 1500 1800 m km 2 4 6 8 10 12 14 16

Einsame Wanderung im Prättigau: Viel Wald, viel Wasser, viele Brücken, darunter eine neue Hängebrücke und das Weltmonument Salginatobelbrücke.

geöffnet
mittel
16,2 km
5:53 h
350 hm
1050 hm

Im Walserdorf St. Antönien findet man in unmittelbar Nähe der Postauto-Haltestelle Platz verschiedene Gasthäuser, in welchen man sich für den Aufstieg stärken kann. Neben der Postautohaltestelle folgt man dem Strässchen Richtung «Aschüel» bergauf. Im Zickzack wandert man bergauf, kommt am Panoramabergasthaus Michelshof vorbei und dreht bei einer Scheune rechts zu den Häusern. Während weniger Minuten folgt man dann der Strasse leicht bergauf nach Aschüel. 

Direkt nach dem Parkplatz Nr. 21 beginnt der Wanderweg Richtung «Salfsch/Schuders»; ein weicher Wiesenpfad führt über ein Hochmoor - hier ist es während dem Bergfrühling zauberhaft! Wo der Weg breiter wird, gut auf die Markierung achten - der absteigende Pfad folgt noch ein Stück dem Wissbach Richtung Wald. Nun kreuzt man eine feuchte Weide. Wieder im Wald, dreht die Route rechts dem Hang entlang, während sich links ein riesiges Erosions-Tobel auftut. Feuchtgebiete wechseln ab mit dichtem Wald; Farne säumen den Weg, man fühlt sich fernab der Zivilisation. Im leichten Auf und Ab gelangt man schliesslich ins Chleibachtal, steigt hinunter zur Hängebrücke, welche den tosenden Wildbach überquert.

Am Gegenhang geht‘s über Treppen wieder zum Höhenweg hinauf, der nun weniger feucht und tannadelweich der Höhenkurve entlang führt. Unzählige kleine Töbelchen werden elegant umwandert, ein Holzschlaggebiet gekreuzt, und schliesslich gelangt man durch eine sumpfige Kuhweide zum schön gelegenen Weiler Salfsch. Gegenüber auf gleicher Höhe liegt Schuders, dazwischen das Schraubachtal. Tolle Sicht in die Kalkwände der «Bündner Dolomiten».

Nach Schiers führt nun eine Forststrasse, die auf feuchten Teilstrecken einige Male kurz geteert ist. Kurvenreich geht‘s ins Schraubachtal hinein und dem Schraubach entlang talabwärts. Bei der Schuderser Säge besteht eine Abzweigemöglichkeit Richtung Schuders, siehe «Tipp des Autors».

Mächtig sind die Felsen am Weg und im Bach. Man folgt weiter dem Lauf des wilden Bachs. Wo der Wissbach einmündet, wird das Bachbett breit und das ganze Tal ist voller Geschiebe. Mehrere hohe Betonmauern halten das Geschiebe zurück und bilden dabei eindrückliche Wasserfälle.

Beim ersten Wegweiser zur «Salginatobelbrücke» mündet die Salgina in den Schraubach ein. Ca. 150 Meter talauswärts findet man einen komfortablen Picknickplatz mit Feuerstellen und gedeckter Hütte. Weiter geht's neben dem breiten Kiesbett zum Kieswerk, wo das Material sortiert und verwertet wird; der Weg führt mitten durch die hohen Kieshügel hindurch - eine unwirkliche Mondlandschaft. Kurz darauf trifft man auf das Primarschulhaus von Schiers. Rechts geht‘s in 10 Minuten durch das Dorf zum Bahnhof Schiers. 

Wichtiger Hinweis: Die Chleibachbrücke ist üblicherweise zwischen Mitte Mai und Mitte November passierbar, in der Wintersaison gesperrt.

Autorentipp

Abstecher Salginatobelbrücke: Wer sich für Kulturdenkmäler interessiert, kommt wohl nicht umhin, einen Abstecher zum Weltmonument Salginatobelbrücke zu machen. Kurz nach dem Salginabach folgt man dem Wegweiser «Historischer Rundweg» und steigt rund 100 Höhenmeter hinauf zur Salginatobelbrücke, erbaut vom Ingenieur Robert Maillart. Von der Brücke aus kann man via Rundweg zurück ins Schraubachtobel gelangen oder via Unterpusserein nach Schiers (Postautokurs, wenige Verbindungen pro Tag).

Rückweg via Schuders / Postautofahrt nach Schiers: Von der Schuderser Säge aus führt ein Weg nach Schuders, von wo aus eine Postautoverbindung nach Schiers besteht, allerdings mit nur wenigen Kursen pro Tag. Die Wanderzeit reduziert sich dadurch um ca. eine Stunde. Vor dem Aufstieg nach Schuders (240 Höhenmeter, ca. 45 Min.) empfiehlt es sich, den Fahrplan zu konsultieren. Es besteht auch eine Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit im Berggasthaus Post, Schuders.

outdooractive.com User
Autor
Ursula Brem (www.wandersite.ch)
Aktualisierung: 07.06.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1613 m
Tiefster Punkt
655 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Berggasthaus Gemsli
Hotel Restaurant Rhätia

Weitere Infos und Links

Prättigau Tourismus
Valzeinastrasse 6
CH-7214 Grüsch
Tel. +41 (0)81 325 11 11
info@praettigau.info
www.praettigau.info

Start

St. Antönien (1416 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.969582, 9.813832
UTM
32T 561907 5202105

Ziel

Schiers

Wegbeschreibung

St. Antönien Platz 1414 m - Aschüel 1620 m - Hängebrücke Chleibach 1320 m - Salfsch 1288 m - Schuderser Säge im Schraubachtal 1035 m - Hellstutzbrücke - Salgina-Einmündung / Picknickplatz 758 m - Schiers 654 m

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Rhätischen Bahn RhB nach Schiers oder Küblis und mit dem Postauto nach St. Antönien. (Fahrplanfeld 90.214 oder 90.222)

Anfahrt

Über die A13 und die N28 bis nach Küblis, dort der Luzeinerstrasse nach Pany / St. Antönien folgen.

Parken

In St. Antönien sind sämtliche Parkplätze kostenpflichtig. Der Parkplatz P2 befindet sich im Dorfzentrum etwas oberhalb der Kirche.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Praettigau Wanderkarte 1:50'000 Gesamtes Wandergebiet Prättigau mit Übergängen zu Nachbarregionen Rückseite: Fülle an Informationen über das Prättigau (Gemeinden, Region, Sehenswürdigkeiten). Die Wanderkarte ist bei den lokalen Infostellen, auf der Geschäftsstelle der Pro Prättigau in Küblis, bei der Buchdruckerei Schiers sowie bei Prättigau Tourismus im Tourist Center in Grüsch erhältlich. Ebenfalls kann diese im Online-Shop von Prättigau Tourismus bestellt werden.


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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,2 km
Dauer
5:53 h
Aufstieg
350 hm
Abstieg
1050 hm
Streckentour aussichtsreich familienfreundlich

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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