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Val Trupchun (Nationalpark)

Wanderrouten · Graubünden
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    Foto: Graubünden Ferien - normierte Touren
1650 1800 1950 2100 2250 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 18,9 km Länge

Das Val Trupchun ist als wildreichstes Tal des Nationalparks bekannt, mit dem Fernglas können Sie an guten Tagen viele verschiedene Tierarten beobachten.
18,9 km
5:20 h
839 hm
839 hm
Vom Bahnhof S-chanf geht man links gegen das Dorf, überquert die Hauptstrasse rechts um die Kirche und wandert durch den unteren Dorfteil zur Innbrücke hinunter. Diese überquert man, geht durch die Unterführung der Umfahrungsstrasse bei Bügls und wandert links entlang der Strasse zum Nationalpark bis zum grossen Parkplatz. Rechts am Waldrand zweigt der Wanderweg ab, der durch den God Aruozzas führt. Leicht fallend führt er ins Val da Scrigns. Nach einer Lichtung überquert man den Weg und anschliessend den Bach Ova da Chaschauna.

Dem Bach folgt man kurz aufwärts, zweigt links ab und erreicht so die Alpstrasse, die man bei der nächsten Kehre verlässt, um links abzuzweigen. Nun führt ein schöner Waldweg durch den Fichtenwald leicht aufwärts zur Grenze des Nationalparks. Bitte machen Sie sich unbedingt mit den Parkvorschriften vertraut; die Anweisungen sind den Tafeln zu entnehmen.

Das Gebiet im Val Trupchun ist berühmt für die Wild-, Blumen- und sonstige Pflanzenvielfalt. Mit dem Fernglas kann der Wanderer Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Man folgt dem Wanderweg zwischen Legföhren, Arven und Lärchen taleinwärts. Dabei bieten sich in den baumfreien Lawinenzügen und auf den Kreten gute Ausblicke. Ein Lehrpfad mit einigen originellen Tafeln beschreibt die heimischen Wildarten und Besonderheiten im Tal.

Nach dem Wald God Malögetta senkt sich der Wanderweg gegen den Bach nach Ova da Trupchun. Man überquert ihn und steigt zu den Weiden der Alp Trupchun auf. Hier tummeln sich oft Murmeltiere im offenen Gelände neben dem Wanderweg. An den Hängen nördlich und südlich der Alp kann man äsende Hirsche, Gämse und Steinböcke beobachten, und nicht selten segelt der Steinadler oder sogar der Bartgeier übers Tal.

Der Rückweg verläuft auf der rechten Talseite durch den Arven-Lärchen-Wald von Dschembrina ins Tal hinunter. Man überquert Lawinenzüge und Runsen und erreicht die Talsohle an der Stelle, wo rechts das Val Müschauns einmündet. Auf einem Steg überschreitet man den Bergbach und gelangt zur Alp Purcher. Auf der rechten Talseite erhebt sich eine sehr interessante Felswand, und man sieht, wie bei der Alpenfaltung die vielen Gesteinsschichten übereinandergeschoben wurden.

Nach der Alp überquert man den Bach wieder und erreicht dem Waldrand entlang die Parkgrenze und kurze Zeit später die Wiesen von Chanels. Hier steht etwas erhöht die Parkhütte Varusch, wo man sich verpflegen oder die Pferdekutsche nach S-chanf nehmen kann.

Von der Parkhütte aus folgt man der Naturstrasse zum Parkplatz, und auf der geteerten Strasse gelangt man zurück nach S-chanf.

Gasthaus unterwegs: S-chanf: Parkhütte Varusch Tel. +41 (0)81 854 31 22.

Autorentipp

Bevor man den Nationalpark betritt, läuft man noch an einer schönen Parkhütte vorbei, wo man die Möglichkeit hat, Etwas zu Mittag zu essen oder zur Erhohlung auch etwas Kleines zu Trinken.
outdooractive.com User
Autor
Alexander Starcevic
Aktualisierung: 05.01.2015

Höchster Punkt
2067 m
Tiefster Punkt
1653 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Gutes Schuwerk ist für diese Wanderung wichtig und damit man die Tiere besser beobachten kann wäre  ein Fernglas ideal.

Weitere Infos und Links

Der Schweizerische Nationalpark: Der Nationalpark ist ein Naturreservat, in dem jegliche Nutzung und Pflege des Waldes und der Weiden unterbleiben und Jagd und Fischerei untersagt sind. Die gesamte Tier- und Pflanzenwelt bleibt ganz ihrer freien, natürlichen Entwicklung überlassen. Der Park dient auch der wissenschaftlichen Forschung. Bis heute sind im Park etwa 5000 Tierarten bestimmt worden, davon etwa 97% Wirbellose. Als erstes wurde 1909 vertraglich das Val Cluozza unter totalen Schutz gestellt. In den nächsten Jahren folgten noch weitere Gebiete. Die Gründung des Nationalparks konnte am 1. August 1914 gefeiert werden. Heute umfasst er eine Fläche von 168,7 km2.

Start

S-chanf (1673 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.611982, 9.982361
UTM
32T 575223 5162515

Ziel

S-chanf

Wegbeschreibung

S-chanf – Val Trupchun – S-chanf

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise: Mit dem Zug (RhB) nach S-chanf.

Abreise: Mit dem Zug (RhB) ab S-chanf.

Anfahrt

Von der Hauptstrsse des Engadins fährt man ins Dorf S-chanf und biegt bei der ersten Strasse gleich links ab. Nach ungefähr 150m fährt man links über die Steinbrücke und dann immer gerade aus. Bei der ersten Kreuzung weiter geradeaus fahren und dann bei der zweiten rechts hoch. Nach wenigen Metern sehen Sie  auf der linken Seite einen grossen Parkplatz wo Sie ihr Auto parken können.

Parken

Gleich am Anfang der Wanderung Val Trupchun, bevor man den Wald betritt befindet sich ein grosser Parkplatz.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Strecke
18,9 km
Dauer
5:20 h
Aufstieg
839 hm
Abstieg
839 hm
Rundtour

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Höchster Punkt
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