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Wanderrouten

Monstein – Zügenschlucht – Filisur

Wanderrouten • Graubünden
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Graubünden Ferien
Karte / Monstein – Zügenschlucht – Filisur
900 1050 1200 1350 1500 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 9,1 km Länge
Wetter

9,1 km
2:15 Std
369 hm
637 hm
Durch die Eröffnung des Landwassertunnels Ende 1974 als wintersichere Verbindung nach Wiesen und ins Albulatal konnte die alte, 1872 erbaute Kantonsstrasse durch die wilde Zügenschlucht zum autofreien Wanderweg erklärt werden. Sie ist von der RhB-Station Monstein in 5 Min. zu erreichen. Der Halt in der Station Monstein muss durch Knopfdruck im Zug verlangt werden. Von der Bahnstation gelangt man auf der Strasse talauswärts zum Schmelzboden und zum Bergbau-Museum, dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Bergbauunternehmens am sogenannten «Silberberg». Im Gasthof «Schmelzboden», der sich im selben Haus befindet, erhält man einen Prospekt zum Gesteinslehrpfad. Bei diesem Gasthof beginnt der Wanderweg in die Zügenschlucht und auch der Lehrpfad, der uns anhand aufgestellter Gesteinsblöcke und Tafeln mit Name und Herkunft einen Überblick über die in der Landschaft Davos vorkommenden Gesteine gibt.

Bis vor Brombänz führt der Weg zuerst links und dann rechts dem wilden Landwasser entlang. Weg und Fluss machen sich in der engen Schlucht oft den Platz streitig. Bis in den Sommer sind in den Lawinenzügen der Schlucht Schneereste zu sehen, deshalb der Name «In den Zügen». Bei der Enge von Brombänz überquert die Bahn, nur für kurze Zeit aus den Tunneln tretend, die Schlucht und unseren Wanderweg. Der Bach mit den Wasserfällen gegenüber dem Rastplatz mit Feuerstelle bildet die Grenze der Landschaft Davos. Felsgalerien, steile, waldbehangene Abstürze, das wilde Wasser in tiefer Schlucht und besonders im Vorsommer eine reiche und seltene Flora sind Begleiter des Wanderers. Tief gräbt sich das Landwasser beim Bärentritt am Ende des Lehrpfades in die Felsen ein. Beim Känzeli öffnet sich der Blick ins Albulatal. Wir zweigen von der ehemaligen Fahrstrasse nach links ab, überqueren auf schmaler Brücke den tosenden Bach, der sich unter dem Bahngleis hindurchzwängt, und gelangen auf gutem Waldweg zur Bahnstation Wiesen. Hier beginnt der Naturlehrpfad, der uns in vielen Tafeln allerlei Wissenswertes über Pflanzen und Tiere vermittelt.

Auf dem Wiesner Viadukt überqueren Schwindelfreie die Felsenschlucht des Landwassers. Am Ende dieses Bauwerkes steht noch das alte Einfahrtsignal der Bahnstation, eine sogenannte Hipp'sche Wendescheibe. Nun führt uns ein schattiger Spazierweg mässig steigend entlang dem Naturlehrpfad durch den Wald. Nach dem Traversieren der Breitrüfi treten wir in den Caviawald ein, der sich mit einem Teppich von Maiglöckchen ankündigt. Wenn wir wieder aus diesem Wald treten, erblicken wir auf der anderen Talseite das auf einer Terrasse liegende Dorf Wiesen. Auf einem Fahrweg gelangen wir über den Rastplatz Schönboden, auf der Landeskarte Ziegelboden genannt, nach Visura; links ist der Piz d'Ela auszumachen, rechts grüsst die Kirche von Schmitten.

Nun marschieren wir auf Hartbelag, verlassen deshalb den Naturlehrpfad bei der nächsten Rechtskurve, gehen kurz geradeaus und folgen anschliessend dem Fuhrweg, der einen grossen Linksbogen beschreibt. Bei der Trafostation geht es rechts steil hinunter, nochmals folgen wir dem Pfad rechts, und unter einer kleinen Bahnbrücke hindurch erreichen wir den Bahnhof Filisur.

Höhenlage
1363 m
1077 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Wiesner Viadukt: Nachdem Davos 20 Jahre lang Endstation der Rhätischen Bahn gewesen war, konnte am 1. Juli 1909 der Schienenstrang nach Filisur eingeweiht werden. Unter den zahlreichen Kunstbauten ist der Wiesner Viadukt das markanteste Bauwerk, wird aber trotz seiner Ausmasse nicht als Fremdkörper in der Landschaft empfunden. Der insgesamt 210 m lange Viadukt mit einem Hauptbogen von 55 m Weite wurde in den Jahren 1906–1908 erbaut und vom bekannten Brückenbauer Hans Studer berechnet. Für das zum Bau benötigte Holzlehrgerüst wurden in der Nähe Tannen in der Gesamtlänge von 8100 m gefällt.

Wegbeschreibung

Monstein – Zügenstrasse – Wiesen – Filisur

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise: Mit dem Zug (RhB) bis Monstein Station.

Abreise: Mit dem Zug (RhB) ab Filisur.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (1)

Ramona Mahr
02.07.2017
Schöne und gemütliche Tour von Monstein über Wiesen nach Filisur. Der Teil von Wiesen nach Filisur ist schon etwas anstrengenderals von Monstein nach Wiesen (recht eben, ohne nennenswerte Steigungen). In Wiesen hat man die Möglichkeit in die Bahn einzusteigen um nach Davos zurückzukommen. Lohnenswerter Blick auf das Viadukt nur 5 Gehminuten ab Bahnhof Wiesen.
Gemacht am
27.06.2017
bei Monstein - Anfang der Zügenschlucht
bei Monstein - Anfang der Zügenschlucht
Foto: Ramona Mahr, Community
Zügenschlucht
Zügenschlucht
Foto: Ramona Mahr, Community
Zügenschlucht
Zügenschlucht
Foto: Ramona Mahr, Community
Wisner Viadukt
Wisner Viadukt
Foto: Ramona Mahr, Community
auf dem Weg nach Filisur
auf dem Weg nach Filisur
Foto: Ramona Mahr, Community
Foto: Ramona Mahr, Community
Foto: Ramona Mahr, Community

Strecke
9,1 km
Dauer
2:15 Std
Aufstieg
369 hm
Abstieg
637 hm
Streckentour

Wetter heute

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