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Wanderrouten Top Etappe 2

006.02 Alpenpässe-Weg - Jenatsch SAC - Alp Flix

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m 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 12 10 8 6 4 2 km
Fuorcla d’Angel heisst der Pass dieser Etappe, der zwar nicht Tor zum Himmel ist, aber Eingangstor in den Parc Ela. Die Alp Flix, Ziel der Wanderung, ist eine der vielen Perlen im grössten regionalen Naturpark der Schweiz. Das Hochplateau wird auch als «Schatzinsel der Artenvielfalt» bezeichnet.
mittel
Strecke 12,7 km
5:00 h
566 hm
1.259 hm

Die Jenatschhütte ist mit 2651 m.ü.M die höchstgelegene SAC-Hütte im Kanton Graubünden. Im Val Bever auf einem Hügel zwischen Piz Picuogl und Piz Jenatsch liegend, geniesst man von hier nebst der herrlichen Aussicht auch absolute Ruhe und Abgeschiedenheit. Hinter dem Piz Picuogl befindet sich der Gletscher Vadret Calderas, der 1893 noch fast bis zur Hütte reichte. Heute ist gar kein Eis mehr sichtbar.

Über einen schönen Pfad steigt man zum Seelein empor. Hier weicht der letzte Grashalm einer Schotterlandschaft, umgeben vom rot leuchtenden, eisenhaltigen Gestein des Piz Picuogl.Weiter bergwärts folgt der Passübergang Fuorcla d’Angel. Knapp unter 3000 m.ü.M. gelegen, ist er auch das Eingangstor zum Parc Ela. Im Naturpark führen mehr als 50 «Fuorcla», «Fürggli» oder «Furcletta» auf verschlungenen Pfaden über schroffe Bergketten in andere Täler. Und mit den Alpenpässen Septimer, Julier und Albula liegen gleich drei historisch bedeutende Nord-Süd-Verbindungen im Naturpark.

Dem Julierpass entgegen wird abgestiegen. Nach etwa 500 Höhenmetern zweigt der Weg ab, um wiederum 200 aufzusteigen. Das Terrain hier gleicht einer Mondlandschaft. Auf 2700 Metern lädt das Seelein zu einer Rast ein – oder einem Bad. Da es keinen Ein- und Ausfluss hat, ist das Wasser weniger kalt als erwartet.

Bereits gut drei Stunden unterwegs, folgt nun ein steiler Abstieg bis zum Val Natons. Auf einem Höhenweg vorbei am Kanonensattel geht es weiter talwärts nach Salategnas. Kurz darauf: Tigias auf der Alp Flix, wo die eher kurze, aber konditionell dennoch anspruchsvolle Wanderung endet. Das Hochplateau wird auch als «Schatzinsel der Artenvielfalt» bezeichnet.

Eine Moorlandschaft von nationaler Bedeutung, Föhrenwälder und farbenprächtige Blumenwiesen prägen die Alpsiedlung, die ganzjährig bewohnt ist. Neben der Landwirtschaft ist hier vor allem der Tourismus von Bedeutung.

Profilbild von Antonella Klee
Autor
Antonella Klee
Aktualisierung: 16.06.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.982 m
Tiefster Punkt
1.970 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Koordinaten:
SwissGrid
2'775'339E 1'155'710N
DG
46.529701, 9.724302
GMS
46°31'46.9"N 9°43'27.5"E
UTM
32T 555546 5153158
w3w 
///doch.brav.warte

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

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2'775'339E 1'155'710N
DG
46.529701, 9.724302
GMS
46°31'46.9"N 9°43'27.5"E
UTM
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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,7 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
566 hm
Abstieg
1.259 hm
Etappentour Von A nach B Einkehrmöglichkeit aussichtsreich geologische Highlights

Statistik

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