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Sentiero Segantini

Themenweg · Maloja/Maloggia · geöffnet
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  • Landschaft in Maloja
    / Landschaft in Maloja
    Foto: Bregaglia Engadin Turismo, Bregaglia Engadin Turismo
  • / Chiesa Bianca
    Foto: Bregaglia Engadin Turismo, Bregaglia Engadin Turismo
  • / Friedhof Maloja
    Foto: Bregaglia Engadin Turismo, Bregaglia Engadin Turismo
m 2100 2000 1900 1800 5 4 3 2 1 km

Der Weg beginnt beim Segantini-Atelier und führt zu den schönen Plätzen, die den Künstler inspirierten, zu den Orten an denen er mit Pinsel und Farbe die majestätische Gebirgslandschaft auf der Leinwand verewigte und endet am Friedhof, wo die Familie ihre letzte Ruhestätte fand.

 

geöffnet
leicht
5,2 km
1:30 h
101 hm
111 hm

1894 entschied Giovanni Segantini, sich in Maloja niederzulassen. Der berühmte pointilistische Maler, Liebhaber der alpinen Landschaft, liess sich von der bezaubernden Landschaft und dem speziellen Licht dieses ruhigen Bergdorfes inspirieren. Hundert Jahre nach seiner Ankunft in Maloja entstand der "Sentiero Segantini“. Die Idee und Ausführung verdankt Maloja den Basler Fotografen Labhard und Galli. Dieser herrliche Weg ist ein ca. zweistündiger Spaziergang mit 12 Etappen auf Segantinis Spuren. Bei jeder Etappe informieren Schautafeln über das Leben und das Werk des Künstlers.

 

Autorentipp

Im Sommer werden geführte Touren auf dem Segantini-Pfad angeboten .

Profilbild von Bregaglia Engadin Turismo
Autor
Bregaglia Engadin Turismo
Aktualisierung: 15.03.2021
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Turm Belvedere, 1.861 m
Tiefster Punkt
Capolago, 1.797 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Bei der Infostelle in Maloja (1.809 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'773'497E 1'141'647N
DG
46.403732, 9.695027
GMS
46°24'13.4"N 9°41'42.1"E
UTM
32T 553424 5139141
w3w 
///schinken.pfeil.umhang

Ziel

In Capolago beim See

Wegbeschreibung

Der Sentiero beginnt bei der Casa Segantini mit Atelier. Die Familie Segantini bezog im August 1894 das damalige Chalet Kuoni. Von der ersten Station aus erreicht man ganz bequem den „Turm Belvedere“. Früher stand hier das Schloss, das der Graf de Renesse hatte erbauen lassen. Segantini plante es umzubauen und mit der Familie zu bewohnen. Der Blick vom Schloss aus ins Bergell ist großartig. Die nächste Station ist eine Gletschermühle, die Segantini für das Bild „Die Eitelkeit“ gewählt hat. Weiter Richtung Silsersee, kommt man am Sommerhaus der Familie Giacometti vorbei, in welchem Segantinis Freund Giovanni Giacometti teilweise wohnte und malte. Eine weitere Station liegt am Beginn des Silsersees. (Parkplatz). Auf einem Stein findet man zwei Tafeln. Auf der einen sieht man das Bild „Frühlingsweide“ auf der anderen ein Bild von Giovanni Giacometti, dem Freund von Segantini. Es zeigt das Palacehotel und ist auf dem Weg nach Blaunca gemalt worden. Dem See entlang, verzweigt man nach rechts zum Maloja Palace, wo die nächste Tafel zu finden ist. Das imposante Gebäude wurde vom belgischen Graf de Renesse erbaut. Man wandert dann zurück durch das Dorf und in der Dorfmitte findet man neben einem neu errichteten Haus eine Tafel, die mehr als Zeitzeugnis zu verstehen ist. Hier befand sich die sogenannte „Taverna americana“, eine bescheidene Steinhütte, die Segantini in sein Bild „Vergehen“ integriert hat. Auf dem Weg zum Salecina, auf der linken Seite, auch neben neuen Häusern, erreicht man erst den Ort, an dem Segantini das Bild „Rückkehr in die Heimat“ malte. Dem kleinen Weg weiter folgend, erreicht man die Stelle, an der das „Vergehen“ aus dem Triptychon entstand. Auf dem Rückweg Richtung Friedhof erreicht man einen winzigen Pfad der auf die „Äla“ führt. Nach etwa 5 Minuten steht man mehreren Tafeln gegenüber. „Mein Atelier“. Hier empfing Segantini Kunstinteressierte, Journalisten und Gäste. An dieser Stelle sieht man auch, wie sehr die Vegetation sich in der Zeit von damals bis heute verändert hat. Nächste Station auf dem Sentiero ist der Friedhof von Maloja. Im Friedhof ist das Segantini Grab. Mit Blick auf die Bergeller Berge malte Segantini das Bild „Glaubenstrost“. Gerade an dieser Station sieht man, wie sehr sich die Vegetation und Dorfarchitektur von damals bis heute verändert haben. Folgt man dem Weg schliesslich Richtung See, sieht man sehr bald die Chiesa Bianca mit der roten Turmspitze. In diesem Kirchlein wurde Segantini aufgebahrt und Giovanni Giacometti malte das letzte Bild des toten Freundes. Hier endet der Sentiero. Mit Blick auf den Piz Duan und den Gletscherhörnchen versteht man Segantinis letzte Worte… „Ich will meine Berge sehen” Den Sentiero und diesen Blick wird man sicher so schnell nicht vergessen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug bis St.Moritz und dann weiter nach Maloja mit dem Postauto.

Parken

Verschieden Parkplätze im Dorf.

Koordinaten

SwissGrid
2'773'497E 1'141'647N
DG
46.403732, 9.695027
GMS
46°24'13.4"N 9°41'42.1"E
UTM
32T 553424 5139141
w3w 
///schinken.pfeil.umhang
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

topoRando Val Bregaglia

Ausrüstung

Trekkingschuhe

Fragen & Antworten

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Status
geöffnet
Schwierigkeit
leicht
Strecke
5,2 km
Dauer
1:30 h
Aufstieg
101 hm
Abstieg
111 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
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