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Schmugglerlehrpfad

Themenweg • Graubünden
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Bregaglia Engadin Turismo
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    Foto: Michael Kirchner, Bregaglia Engadin Turismo
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Karte / Schmugglerlehrpfad
1500 1650 1800 1950 2100 m km 0.2 0.4 0.6 0.8
Wetter

Im Sommer 2014 ist in Maloja ein Schmuggler-Erlebnispfad eröffnet worden, der einzigartige Naturerlebnisse und spannende Geschichten bietet.

leicht
1 km
1:30 Std
90 hm
3 hm

Geschichten aus dem Bergell, auf den Spuren der Schmuggler an der schweizerischen-italienischen Grenze.

Das Thema Schmuggeln bietet sich im Gebiet von Maloja bis zum angrenzenden Val Malenco, Italien für ein Wander- und Bergerlebnis in besonderer Weise an, hat es doch einen ganz konkreten historischen Bezug in der Region. Eineinhalb Jahrhunderte hindurch, seit Beginn des 19. Jahrhunderts an bis weit in das 20. Jahrhundert hinein, stellte das Schmuggeln eine wichtige Erwerbsquelle für die Bevölkerung dar, speziell im Bergell und dem Engadin. Geschmuggelt wurde eine breite Palette von Waren, insbesondere Lebens- und Genussmittel, die es erlaubten, gute Geschäfte zu machen und das Leben in den früher sehr kargen Bergtälern angenehmer zu gestalten.

Letzten Sommer ist in Maloja ein Schmuggler-Erlebnispfad eröffnet worden, der einzigartige Naturerlebnis-se und spannende Geschichten bietet. Auf den einst für den Schmuggel über die schweizerisch-italienische Landesgrenze benutzten Pfade erfährt man einiges aus der Schmuggel-Zeit, sei es über die Schmuggler-Güter, über die Schmuggler selber als auch über Tricks und Kniffs, wie sich die Schmuggler geschickt bewegt haben und so allfälligen Gefahren ausweichen konnten. Die Gründe für die Schmuggeltätigkeit waren vielfältig. Mangel an bestimmten Gütern auf der einen, Angebot auf der anderen Seite. Hohe Zölle und unterschiedliche Gesetzgebung der Territorialherren und Staaten sowie Verbote und Strafen förderten den heimlichen, illegalen Grenzübertritt. Diese Schmuggler-Touren waren nicht immer ungefährlich und mussten oft bei Nacht, in der Dunkelheit durchgeführt werden.

Auf der Suche nach dem verborgenen Schmugglergut lernt man, sich in der Natur zu orten, sich an der Himmelsrichtung und/oder am Sonnenstand zu orientieren, verbunden mit viel Bewegung, Spiel und Spaß in den Bergen. Die Posten sind versehen mit Wissenswertem über das Schmugglerdasein und liefern Anekdoten aus dem Leben der Schmuggler. Sie vermitteln auch "überlebenswichtige" Anhaltspunkte, so zum Beispiel Erste Hilfe Rezepte aus der freien Natur.

Das Schmugglererlebnis in Maloja ist eine ideale Kombination aus Bewegung in der Natur, Erlebnis und Lernen sowie Spiel und Spaß im Kreis der Familie bzw. Gruppe. Kinder und Jugendliche werden dazu motiviert, in den Bergen zu wandern und die Landschaft aktiv zu erleben. Auch den Erwachsenen soll es nicht langweilig werden. Es ist eine attraktive Bergwanderung, die einem in die Zeit vor hunderten von Jahren zurückversetzt und dabei die Geschichte der Region und das Leben früherer Generationen näher bringt.   

outdooractive.com User
Autor
Michael Kirchner
Aktualisierung: 29.01.2018

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1869 m
1779 m
Höchster Punkt
Lägh da Bitaberg (1869 m)
Tiefster Punkt
Orden (1779 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Gute Trekkingschuhe, Sonnencreme und Regenschutz sind empfohlen.

Weitere Infos und Links

Für weitere Informationen: Bregaglia Engadin Turismo, Via Principale 101, 7606 Stampa (CH), Tel. 0041 (0)81 822 15 55

http://www.bregaglia.ch/

Start

Maloja (1790 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.392720 N 9.692403 E
UTM
32T 553233 5137915

Ziel

Lägh da Bitabergh

Wegbeschreibung

Der "Percorso dei Contrabbandieri - Capel, Maloja", erstreckt sich über eine ca. 1 ½ stündige Wanderung von Maloja Richtung Süden. Durch einen verzauberten Lärchenwald gelangt man an den Lägh da Bitabergh, wo der Schmugglerpfad endet und die Bergsee-Idylle zum Rasten und Verweilen einlädt.  

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bahnhof St. Moritz Bahnhof

öV PostAuto

Haltestelle: Maloja Cad'Maté

Anfahrt

Mit dem Auto erreichen Sie das Bergell von überall aus der Schweiz, Italien, Deutschland, Österreich bequem und sicher.

Zürich - Bergell:
Zürich - Chur - Julierpass - Malojapass - Bergell: 225 km / 3 Std

Milano - Bergell:
Milano - Lecco - Chiavenna - Bergell: 150 km / 2 1/2 Std

München - Bergell:
Garmisch, Fernpass - Landeck - Zernez - St. Moritz - Malojapass - Bergell: 325 km / 4 Std

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Reise mit der Rhätischen Bahn von Chur nach St. Moritz und weiter mit dem PostAuto bis ins Bergell gehört mit den schwindelerregenden Viadukten und den kontrastreichen Landschaften zu den malerischsten und  interessantesten ÖV-Strecken in ganz Europa. www.ffs.ch

Parken

Zwei öffentliche Parkmöglichkeiten, beide kostenpflichtig

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
1 km
Dauer
1:30 Std
Aufstieg
90 hm
Abstieg
3 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights

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