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Themenweg

il Parco delle Marmitte dei Giganti

Themenweg · Sondrio
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  • Parco Marmitte dei Giganti
    / Parco Marmitte dei Giganti
    Foto: Bregaglia Engadin Turismo, Bregaglia Engadin Turismo
m 600 500 400 300 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km

Ein kurzer Spaziergang durch die engen Strassen der Altstadt reicht schon, um Chiavennas reizvolle Atmosphäre zu geniessen.

leicht
3,1 km
1:30 h
150 hm
197 hm

Auf einem längeren Besuch könnte man diesen mittelalterlichen Ort genauer kennen lernen, und die Interieurs der Palazzi Salis und Pestalozzi besichtigen, sowie den botanischen Garten „Rocca del Paradiso” (Paradiesfelsen), und die Schätze der Kirche San Lorenzo sehen, als auch die kulinarischen Spezialitäten kosten, die man in den schattigen Grotti geniesst, jenen natürlichen Felsenhöhlen, wo Wein, Käse und Fleisch aufbewahrt werden. Eine Rundsicht von der Höhe des Paradiesfelsens oder von der Strasse nach Pianazzola hinauf zeigt eine kleine Stadt voller Grün. Was neben den privaten Gartenanlagen in der Altstadt auffällt, sind die üppigen Wälder, die bis an die Grenzen der Stadt stossen: Chiavenna ist von einem Naturpark umgeben. Im Besonderen entfaltet sich bei der Mündung des Bergells - auf der weniger sonnigen Seite - der Park „Marmitte dei Giganti” (Kochtöpfe der Riesen, wie man die Gletschermühlen nennt), der aufgrund seines geomorphologischen Interesses und der kostbaren historischen Zeugnisse in diesem Gebiet eingerichtet wurde. Ein dichtes Netz von Fusswegen führt den Besucher zu Naturphänomenen, die dank der Gletschererosion entstanden sind - wie eben die Gletschermühlen, die 10’000 bis 12’000 Jahre alt sind. Ein interessantes lokales Thema ist auch der Specksteinabbau: ein typischer Handwerkszweig Chiavennas zur Herstellung von Gebrauchswaren, insbesondere der berühmten Kochtöpfe, genannt “i lavècc”. Grosse Beachtung finden überdies die zahlreichen Felszeichnungen mit figürlichen und symbolischen Zeichen. Die hier vorgeschlagene ist die traditionelle Route durch den Park, dazu werden Beschreibungen einiger Varianten angefügt. Andere Routen können frei gewählt werden; man richte sich nach den Hinweistafeln, die an verschiedenen Punkten des Parks angebracht sind.

Autorentipp

Varianten:
1) Sehr interessant ist der Fussweg, der vom Prato Grande rechts abbiegt und zum Roccolo führt, einem altertümlichen System zum Vogelfang. Es handelt sich um eine Mauerkonstruktion in Form eines kleinen Turms, umgeben von einem Wäldchen aus Bäumen mit abgebogenen Ästen. Die Vögel wurden vom Gezirpe anderer kleiner Vögel in Käfigen angelockt. Im richtigen Moment erzeugte man auf der Spitze des Turms Krach und Aufruhr, löste damit Panik aus unter den armen Tieren, welche auf der Flucht unseligerweise in die Netze gingen, die am Rand des Wäldchens aufgehängt waren. Dieses grausame und komplizierte System wurde zum Glück seit den Fünfziger Jahren verboten wegen des ungeheuren Schadens, den es im Vogelbestand anrichtete. Jenseits des Roccolo mündet der Weg in einen kurzen Abstieg und führt dann eben weiter bis zum Saumpfad von Uschione  nahe beim Belvedere: ein hervorragender Aussichtspunkt. Abwärts kommt man bei Pratogiano nach
Chiavenna zurück und von hier einfach wieder an den Ausgangspunkt (45 Min. vom Prato Grande).
2) Die Felsmalerei mit den Lanzen: von Chiavenna (bei Pratogiano) der via Deserto folgen und beim «Istituto Don Guanella» in den Saumpfad nach Uschione einbiegen. An der nächsten Abzweigung rechts (Hinweis Lòtteno) auf einen leicht ansteigenden Weg einbiegen und bei der nächsten Verzweigung rechts auf ebenem Weg in Richtung Dona weitergehen. Kurz vor dem Ort überquert man ein stillgelegtes Aufzugssystem, das von der ENEL für die Arbeiten am nahen Elektrizitätswerk errichtet wurde und geht auf ebenem Weg weiter. Hat man ein Stück zwischen rötlichen Felsblöcken sowie den anschliessenden Aufstieg hinter sich gebracht, zieht sich der Weg am Rand des Felssprungs hin, der über der Siedlung Prata Camportaccio aufragt. An diesem Punkt kann man die kostbare Felszeichnung betrachten, die drei elegante Lanzen darstellt. In kurzer Entfernung kommt man nahe bei Dona auf die Strasse nach Lòtteno zurück.

outdooractive.com User
Autor
Bregaglia Engadin Turismo
Aktualisierung: 20.08.2017

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
502 m
Tiefster Punkt
337 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Chiavenna (344 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.322311, 9.408037
UTM
32T 531411 5129940

Ziel

Chiavenna

Wegbeschreibung

Der klassischste unter vielen Wegen durch den Park steigt das Valletta di Capiola hoch. Er beginnt am grossen Parkplatz beim Friedhof von Chiavenna - an einer Seitenstrasse der Via Picchi. Eine kleine Fahrstrasse führt um die Friedhofsmauern herum, mündet dann in das enge Tal und kommt
auf eine weite Wiese hinaus, die unter dem Namen „Prato Grande” bekannt ist. Etwas weiter geht man quer am Fuss der Felswand „Sasso Dragone” vorbei, die zur Spitze hin eine riesige Erosion aufweist. Als Nächstes kommt man zu einem „Passo di Capiola” genannten Sattel. Von hier kann man nach Prosto weitergehen und auf dem Fussweg von Poiatengo nach Chiavenna zurückkehren. Auf dem ersten Abschnitt, wo es abwärts geht, sieht man auf mehrerenFelsblöcken links am Weg Felsenmalereien. Von der Kirche von Prosto folgt man dem Fahrweg der Mera entlang, und dann dem Pfad, der nach Chiavenna zurückführt. Vom Passo Capiola empfiehlt es sich, links abzubiegen, den Hinweisen „Erosioni Glaciali” nach, die zur grössten Ansammlung nicht weit auseinander liegender Gletschermühlen führen. Es handelt sich um Felserosionen mit zylindrischer Form und verschiedensten Dimensionen (in diesem Gebiet haben sie etwa einen Durchmesser von 20 bis 80 cm). Sie sind während der letzten Eiszeit durch Reibung von Granitkieseln in einer weicheren Felsfläche entstanden. Die Kreisbewegung wurde vom Wasser bewirkt, das durch die Spalten des Gletschers herabstürzte. Zurück auf dem Fussweg zieht man einen Bogen bis auf die Höhe eines Felsens.Auf der Aussichtsterrasse thront man - durch Geländer geschützt - über der kleinen Valle di Capiola und kann die Erosionen an der Wand des Sasso Dragone bewundern. Stufen führen in eine schattige Höhle hinunter und jenseits davon spaziert man - immer abwärts - weiter bis zu einer Gruppe von Hütten. Auf diesem Wegstück kann man zwei interessante Gletschermühlen betrachten: die erste von mittlerer Grösse an der Seite der Leiter, die zur schattigen Höhle absteigt. Die zweite, der man auf der linken Seite des Pfades begegnet, hat einen Durchmesser von etwa 3 Meter und ist die grösste des ganzen Parks. Von der Hüttengruppe kann man leicht zum nahen Prato Grande übergehen, wo sich eine schöne Quelle befindet. Die vorgeschlagene Route geht hingegen rechts weiter und beim Zusammentreffen mit dem Weg von Prosto di Piuro links in Richtung Chiavenna. Nach dem Zusammentreffen der Wege kann man links auch einen kleinen Umweg machen, um eine Gruppe antiker Specksteinhöhlen zu besuchen. Auf einer einzigartigen Strecke geht man am Fuss eines drohend aufragenden Felsens vorbei und anschliessend durch eine Grotte hindurch. Man kann auf diesem Pfad zurück in das Valle Capiola gelangen. Wenn man hingegen auf den Pfad zurückkehrt, setzt man die klassische Route fort und steigt bei den Grotti von Poiatengo hinunter, wo man auf der Fahrstrasse etwa bei der Piazza Castello nach Chiavenna zurückkommt, nicht weit vom Ort, wo die Wanderung begonnen hat

Hinweis


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
3,1 km
Dauer
1:30h
Aufstieg
150 hm
Abstieg
197 hm
Rundtour

Statistik

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