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Bergwanderrouten

Über den Passo di Zocca

Bergwanderrouten · Bregaglia
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  • Albigna
    / Albigna
    Foto: Bregaglia Engadin Turismo, Bregaglia Engadin Turismo
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m 4000 3500 3000 2500 2000 1500 1000 500 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Der lange Wasserscheidenkamm zwischen Piz Badile und Monte Disgrazia trennt die zwei Talhänge Màsino - im Süden - und Bergell - im Norden. In einer Gegend mit solch unwegsamen Bergen sind Übergangsmöglichkeiten rar. Der Passo di Zocca stellt eine bequeme Verbindung zwischen dem Albigna- und dem Zocca-Tal her, das zum Val Masino-Becken gehört.
schwer
16,9 km
8:00 h
900 hm
1.830 hm
Die Route ist lang und sehr interessant, verläuft sie doch auf zwei Talseiten mit ganz verschiedenen Eigenarten: vorwiegend schneebedeckt auf der nördlichen, felsig und sonnig auf der südlichen Seite. Es stehen unterwegs zwei gemütliche Berghütten zur Verfügung, die Albigna-Hütte, zur Übernachtung eher empfohlen, und die Hütte Allievi-Bonacossa, die am Ende des Val di Zocca steht, nicht weit vom Passübergang. Auf dem Abstieg ins Val Màsino bringt man einen beträchtlichen Höhenunterschied hinter sich, bis in das ebene Val di Mello hinunter, hier endet die lange Wanderung auf entspannende Weise, sobald man in San Martino Valmasino ankommt.
Profilbild von Bregaglia Engadin Turismo
Autor
Bregaglia Engadin Turismo
Aktualisierung: 28.06.2020
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.980 m
Tiefster Punkt
938 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Schwierigkeit: EW / Manchmal sind Pickel und Steigeisen nötig, zum Überqueren des Firnfeldes vor dem Pass auf der Albigna-Seite. Markierung praktisch nicht vorhanden, ausser auf den Zugangspfaden zu den Hütten. Auf der Albigna-Seite folgt die Route auf langen Strecken dem Gletscher, wobei jedoch keine Gefahr von Spalten besteht.

Start

Pranzaira (2.092 m)
Koordinaten:
DG
46.338138, 9.645302
GMS
46°20'17.3"N 9°38'43.1"E
UTM
32T 549661 5131820
w3w 
///versorgung.netz.kino

Ziel

San Martino , Val Masino

Wegbeschreibung

Von Pranzaira aus mit der Albigna-Bahn oder auch den ganzen Weg zu Fuss kommt man zur Albigna-Hütte. Von der Hütte aus steigt man entschieden ab und überquert den Wildbach aus dem Vadrec dal Cantun, was manchmal wegen der beträchtlichen Wassermenge und den rutschigen Steinen mit Schwierigkeiten verbunden ist. Man geht auf dem Pfad weiter, der diagonal durch die Felsplatten auf der linken Seeseite schneidet und kommt an verschiedenen Punkten vorbei, die mit Metallseilen, selbst einer Sprossenleiter versehen sind. Nach diesem Stück geht es über ein paar Moränenhügel zum Albigna-Gletscher. Es ist vorteilhaft, sich an einem Rücken aus erratischen Blöcken vorbei direkt auf den Gletscher zu begeben, dann nahe dem linken Rand (Osten) weiterzugehen - verschiedene Steinmännchen auf dem Anfangsstück. Etwas weiter öffnet sich links ein weites Seitental. Von diesem Punkt aus kann man klar die deutliche Senke des Passo di Zocca am Ende des Tales erkennen. Man geht auf den Firnhang zu, der vor der Passhöhe liegt, und ersteigt ihn üblicherweise mit schrägem Kurs von rechts nach links. In der Mitte des Hanges klettert man einer Felsrippe entlang hoch, die geradewegs zum Pass führt (2749 m), der durch einen Felsspitz gekennzeichnet ist. Auf der Val Màsino-Seite steigt man einer Geröllrinne entlang hinunter, zuerst linkshaltend, dann geradeaus über steiniges Gelände oder Schneefelder bis zur Hütte Allievi-Bonacossa, die inmitten der interessantesten Berge des Val Masino liegt. Der Abstieg zur Talsohle erfolgt über einen schönen Saumpfad, dem Zugang zur Hütte. Ist man die höchstgelegenen Stufen hinunter gestiegen, gelangt man auf eine herrliche Hochebene in Form eines aus dem Fels
gehauenen Halbrunds, worauf „Zocca”, Name des Tales und des Passes, sich zurückführen lässt. Man setzt den Abstieg in Querrichtung mit schönster Aussicht fort, dann führt der Weg in den Wald hinein und so geht es weiter bis zum Talboden hinunter. Dem üppigen Wildbach des Val di Mello entlang wandert man durch das weite, ebene Tal, mit Blick auf die Granitwände, die den Bergsteigern gut bekannt sind. Auf einem grossen Platz stösst man auf den Fahrweg, der nach San Martino Valmasino führt, wo die lange Wanderung endet. Die Rückkehr ins Bergell mit öffentlichen
Verkehrsmitteln (Autobus und Zug) ist möglich, jedoch lang und kompliziert
(Umsteigen in Ardenno, Masino, Colico, Chiavenna, ev. Castasegna). Es wäre vielleicht besser, in San Martino zum Voraus ein Fahrzeug oder Taxi zu organisieren.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
46.338138, 9.645302
GMS
46°20'17.3"N 9°38'43.1"E
UTM
32T 549661 5131820
w3w 
///versorgung.netz.kino
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,9 km
Dauer
8:00h
Aufstieg
900 hm
Abstieg
1.830 hm
Etappentour ausgesetzt

Statistik

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