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2-Tagestour T3, Steinbockweg -Scalettahütte-Fuorcla da Lavaz

Alpinwanderrouten • Graubünden
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Sedrun Disentis Tourismus
  • Fuorcla sura da lavaz
    / Fuorcla sura da lavaz
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Vor dem Aufstieg zu den Laiets
    / Vor dem Aufstieg zu den Laiets
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Laiets vor dem Passo Cristallina
    / Laiets vor dem Passo Cristallina
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Lago Retico
    / Lago Retico
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Es geht zum Sasso Lanzone hinauf
    / Es geht zum Sasso Lanzone hinauf
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Vom Sasso lanzone Tiefblick ins Val Cristallina
    / Vom Sasso lanzone Tiefblick ins Val Cristallina
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Lai uffiern, beim passo uffiern
    / Lai uffiern, beim passo uffiern
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Scalettahütte mit Sasso Lanzone
    / Scalettahütte mit Sasso Lanzone
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Der Arco Greina, ein Naturmonumet
    / Der Arco Greina, ein Naturmonumet
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • See beim Aufstieg zur Fuorcla
    / See beim Aufstieg zur Fuorcla
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Gletschersee am Fusse des Glatscher da Lavaz
    / Gletschersee am Fusse des Glatscher da Lavaz
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Einblick ins Val Lavaz beim Aufstieg zur Medelserhütte
    / Einblick ins Val Lavaz beim Aufstieg zur Medelserhütte
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Die Medelserhütte ist erreicht
    / Die Medelserhütte ist erreicht
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Ausklang im Val Plattas nach Curaglia
    / Ausklang im Val Plattas nach Curaglia
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
Karte / 2-Tagestour T3,  Steinbockweg -Scalettahütte-Fuorcla da Lavaz
1500 2000 2500 3000 3500 m km 5 10 15 20 25 30

Einsame Täler, steinige Höhen, blendende Firnfelder und glitzernde Bergseen abseits der grossen Wandergruppen, machen diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis

schwer
31,2 km
14:30 h
2443 hm
2664 hm

1. Tag: Wir geniessen die morgendliche Frische und lenken uns im Val Cristallina mit Gesprächen über "Gott und die Welt" von der Eintönigkeit der ersten vier Kilometer Fahrstrasse ab. Bei der Wasserfassung im Val Uffiern wechseln wir auf den Wanderweg  in Richtung Lago Retico und die Landschaft beginnt immer interessanter zu werden.Wir kommen an der Hütte Stavel dil  Laiets vorbei, wo Schafe und Ziegen weiden, etwas später bewältigen wir den Aufschwung hinauf zu den Laiets. Wenig später erreichen wir den Lago Retico, dessen Ufer  mit abgeschliffenen  Felsen durchsetzt ist.  

Auf einem Grasrücken geht es nun weiter bergwärts zum felsigen Grat des Sasso Lanzone. Wir befinden uns auf dem Sentiero Stambecchi, dem Steinbockweg.. Bevor wir den Grat erreichen, wird es recht steil, der Weg ist zum Teil mit Ketten gesichert. Auf dem Grat überrascht uns der Tiefblick auf die andere Talseite, ins Val Uffiern mit dem Lago Uffiern. Mit Bedacht setzen wir unsere Füsse über den Grat, bis es wieder seitlich Richtung Passo Uffiern hinunter geht. Die Scalettahütte sehen wir bereits auf der gegenüberliegenden Talseite, doch bis zum Talboden sind es noch einige hundert Höhemeter. Unten angekommen mobilisieren wir die letzten Kräfte für den Gegenanstieg bis zur Hütte. Die Vorfreude auf ein feines Abendesse beflügelt uns enorm. Nach dem Abendessen werden wir von Steinböcken besucht. Die Tiere getrauen sich fast bis auf die Terrasse vor der Hütte.

2. Tag: Hinter der Hütte überqueren wir  den rauschenden Brenno della Greina und folgen ihm auf weiss/blau markiertem Weg bis zur Piano della Greina. Der steinige Pfad liegt noch im Schatten und immer wieder versperren grosse Felsbrocken das direkte Durchkommen, bis wir wieder an die Sonne kommen und uns ein Wegweiser rechts auf den Arco Greina hinweist, einem 15 Meter langen Natursteinbogen. Nach einem Fotohalt setzen wir unsere Tour am gegenüberliegenden Ufer des Baches fort. Eine Weile haben wir unter und neben unseren Schuhen noch duftende Erde, Blumen und Gräser aber bald wird es karg  und steinig. Beim Punkt 2496 spiegelt sich die Bergkette in einem kleinen See, wenn wir nordwärts schauen sehen wir, dass wir bis zur Fuorcla Sura da Lavaz noch über grössere Schneefelder wandern müssen.

Oben angekommen weht uns ein kühler Wind um die Nase, wir befinden uns in Gletschernähe. Beim Abstieg über den Gletscher geben  weiss/blauen Markierungen auf grossen  Steinen die Richtung an. Wir halten  uns immer leicht links der Mitte des Gletschers. Knieschonend verlieren wir auf Sommerfirn schnell an Höhe, und wir steuern am unteren Ende des Gletscher den smaragdgrünen Gletschersee an. Es ist ein schöner Platz um eine Pause einzuschalten. Einiges an Trittsicherheit und Konzentration erfordert der nun folgende Abschnitt über grössere und kleiner Felsblöcke bis wir die Val Lavaz erreichen. Auch hier erwartet uns wieder ein Gegenanstieg von 350 Höhenmeter bis zur Medelserhütte. Schritt für Schritt nähern wir uns der Hütte und das Wissen, dass dort auf 2524 Meter hausgemachter Apfelstrudel und Kaiserschmarren serviert wird, hält uns bei guter Laune.

Der letzte Abschnitt der Tour bewältigen wir auf dem zuerst noch steinigen Hüttenzustieg. Bei der Alp Sura wird es gemächlicher und wir können  die Seele und die Beine ein wenig baumeln lassen, bis wir Curaglia erreichen.

Wer das Auto Anfangs Val Cristallina geparkt hat, nimmt das Postauto in Richtung Lukmanierpass bis zur Haltestelle in Pardatsch.

Autorentipp

Feldstecher mitnehmen. Wir wandern durch Steinbock-Territorium.

outdooractive.com User
Autor
Heidi Meier
Aktualisierung: 22.08.2018

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
2824 m
1341 m
Höchster Punkt
Fuorcla sura da Lavaz (2824 m)
Tiefster Punkt
Curaglia (1341 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Wenn der Glatscher da Lavaz apere Stellen hat, diese meiden und auf Firnfelder ausweichen.

An wenigen Tag im Jahr werden im Val Cristallina von der Armee Schiessübungen durchgeführt. Die Schiessanzeige finden Sie unter: www.medel.ch

 

Ausrüstung

Wanderstöcke geben auf den Schneefeldern und im Abstieg Sicherheit. 

Weitere Infos und Links

Hüttenübernachtungen immer  vorreservieren.

Medelserhütte:     www.medelserhuette.ch

Scalettahütte:        http://www.ticino.ch/de/alpineHuts/details/Capanna-Scaletta/13334.html

Fahrplan Postauto Disentis-Pardatsch: www.sbb.ch

Übernachtung in Curaglia: www.hotel-cuntera.ch    oder www.vallatscha.com oder www.medelina.ch

 

 

 

Start

Pardatsch / Val Medel (1561 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.626276, 8.838686
UTM
32T 487650 5163647

Ziel

Curaglia

Wegbeschreibung

1.Tag: Von der Postautohaltestelle Pardatsch im Val Medel folgen wir dem Fahrweg ins Val Cristallina hinein. Am Ende der Fahrstrasse weist uns ein Wanderwegweiser bergwärts zum Passo Cristallina und Lago Retico. Es hat keine Abzweigungen unterwegs. Auf der südlichen Seite des Sees finden wir den nächsten Wegweiser. Nun folgen wir den Markierungen in östlicher Richtung. Der Sentiero Stambecchi war bis vor einigen Jahren weiss/blau markiert. Nun ist er aber weiss/rot überstrichen und der Weg entspricht einem T3 auf der Trekkingskala.  Der Weg führt uns bis auf den  steinigen Grat Sasso Lanzone und wieder hinunter zum Passo Uffiern. Von da geht es über Wiesen bis nach Pian Geireth. Sobald wir den Talboden erreicht haben folgen wir dem Hüttenzustieg zur Scalettahütte

2.Tag: Hinter der Hütte, nach dem Bach, finden wir einen Wegweiser. Ein blaues Schild weist uns dem Bach entlang bis zu einer Ebene , wo sich rechts der Greinabogen befindet. Hier überqueren wir den Bach in nördlicher Richtung.  Im oberen Bereich ist der Weg immer weniger sichtbar, weshalb wir unser Augenmerk immer auf die weiss/blauen Markierungen richten. So erreichen wir die Fuorcla  sura da lavaz. Weiter immer den Markierungen folgend steigen wir ab bis ca. Punkt 2200. Durch ein kleines Tälchen steigen wir nun Richtung Medelserhütte auf. Nach dem ersten Aufstieg folgt ein flacheres Stück, wonach es dann abermals steil aufwärts geht. Von der Hütte folgen wir dem gut markierten Hüttenzustieg bis nach Curaglia.

Hinweis

Wildruhezone Val Lavaz: 15.12 - 30.04

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug von Luzern über den Oberalppass oder von Zürich über Chur nach Disentis. Umsteigen auf das Postauto Richtung Lukmanier. Haltestelle Pardatsch. (Unser Tipp: Einen Tag früher anreisen mit Übernachtung in Curaglia)

Anfahrt

Mit dem Auto von Luzern über den Oberalppass oder von Zürich über Chur nach Disentis. Abzweigung Richtung Lukmanierpass bis Pardatsch, Anfang des Val Cristallina. ( Die Wanderung sollte bis um 8.00 Uhr gestartet werden)

Parken

Parkmöglichkeit in der Nähe der Strasse.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
31,2 km
Dauer
14:30 h
Aufstieg
2443 hm
Abstieg
2664 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit ausgesetzt versicherte Passagen Grat

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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